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Carlotta mit Emma

Wie Maya schon erzählt hat, war ich etwa vier Monate nach ihr bei meinem Rudel eingezogen. Mein Rudel war eine interessante Konstellation. Stefanie war meine Rudelchefin und sie denkt immer noch ganz oft an mich. Da sie als Grundschullehrerin, aber ab und zu nachmittags auf Konferenzen muss, kümmerte sich dann Mayas Rudelchefin Karin auch noch um mich. Dort gefiel es mir richtig gut.
So ein mehrere Haushalte umfassendes Rudel hatte einen unschlagbaren Vorteil. Es gab nämlich nicht nur viele Kühlschranköffner, sondern jeder Haushalt hatte auch einen eigenen Kühlschrank und mindestens eine Feinerleschublade. Für einen verfressenen Westie, wie mich, war das unbezahlbar.
Leider passten die Kühlschranköffner fast die Hälfte meines Lebens sehr gut auf meine Ernährung auf. Ich hatte nämlich inflammatory bowel disease (IBD), aber davon könnt ihr auf einer anderen Seite mehr lesen.
In vielen Dingen hatte ich es nach meinem Einzug leichter als Maya.
Schließlich kam ich schon in ein sehr gut erzogenes Rudel.
Bis auf kleine Schönheitskorrekturen hatte Maya sehr gute Arbeit geleistet.
Die meisten meiner kleinen Erziehungsziele hatte ich schnell erreicht.
Unser neues Rudelmitglied Ellie hatte ich in mein Herz geschlossen, aber das blieb unser Geheimnis. Schließlich musste ich aufpassen, dass der Zwerg kein Oberwasser bekommt und deshalb stutzte ich der wilden Hummel ab und zu den Kopf zurecht.


Zwei Jahre vor meinem Tod zog Mia Lotta zu meiner Kühlschranköffnerin und mir. Ich konnte sie noch hervorragend auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereiten.
Ich weiß, dass Mia Lotta sich jetzt um meine Kühlschranköffnerin und mein ehemaliges Rudel kümmert.

Carlottas Unterschrift